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Arno Breker ist unbestritten der bedeutendste Bildhauer der klassischen Tradition im 20. Jahrhundert. In der Darstellung des idealen, schönen Menschen hat ihn kein Künstler seiner Zeit übertroffen. Der 1900 Geborene wurde in der ersten Hälfte des Jahrhunderts zum Bindeglied zwischen der von Auguste Rodin vertretenen Bildhauerkunst und der von dem Rodin-Schüler Charles Despiau und Aristide Maillol gegründeten Schule. Mit diesen eng befreundet und ihnen in der Achtung des Menschen als Krone der Schöpfung verbunden, war Arno Breker der letzte europäische Bildhauer, der Maßstäbe in der Darstellung des Menschen setzte und dabei in seinem künstlerischen Schaffen eine unvergleichliche Meisterschaft erreichte.

Dennoch war er – einer der führenden Vertreter der bildenden Kunst des Jahrhunderts – bis zu seinem Tod im Jahre 1991 Ziel heftiger Angriffe, die politisch motiviert waren. Unbeirrbar hat der Künstler jedoch zu seinem Leben und seinem Werk gestanden und sich zu seinem künstlerischen Ideal bekannt. »Ich habe immer den Menschen verherrlicht, keine Ideologie«, hat Breker 1981 in Berlin erklärt. Und an anderer Stelle bekannte der Meister: »Ich bin der Bildhauer des Menschen, des Dreiklangs der Schöpfung von Körper, Geist und Seele.« Breker hat als junger Künstler lange Zeit in Frankreich gelebt. Er war Europäer, als noch niemand an die Vision eines geeinten Europas dachte. Die Pariser Jahre prägten seine übernationale Einstellung, seine Toleranz, sein Gerechtigkeitsempfinden. Die damals geknüpften Freundschaften überdauerten alle Umbrüche des Jahrhunderts wie Achtung und Anerkennung der ausländischen Künstler für den Meister. Nach den Worten des Schriftstellers Roger Peyrefitte war Breker ein »Leuchtturm in der Kunst, der weit in das 21. Jahrhundert hineinstrahlen wird«. Dieses Werk möge davon einen Eindruck vermitteln und die junge Generation ermutigen, die Fackel der Kunst der Menschheit weiter voranzutragen.

»Arno Breker setzt Maßstäbe in der Plastik über die Zeit hinaus.« (Heidegger, 1974) »Da Breker dem Vollkommenen in seiner künstlerischen Gestaltung die Treue hält, weist er hoffnungsvoll in die Zukunft. Denn: Ohne Hoffnung gibt es keine Zukunft für die Menschheit.« (Adenauer)

 

352 Seiten
Großformat
Leinen
21 x 29,7 cm
600 Abbildungen/Fotos
3 Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch)


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