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Rose, Olaf / Kosiek, Rolf: Der große Wendig Band 1

Richtigstellungen zur Zeitgeschichte

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»Der Sieger schreibt die Geschichte!« Diese alte Weisheit galt auch für Deutschland nach der Kapitulation der Wehrmacht und der vollkommenen Besetzung des Reiches ab Mai 1945. Nach dem Ersten Weltkrieg beauftragten die Weimarer Nationalversammlung und später die demokratische Reichsregierung deutsche und ausländische Historiker mit der Untersuchung der Kriegsschuldfrage, und bald wurde aufgrund der Dokumentenlage international anerkannt, daß der berüchtigte Artikel 231 des Versailler Diktats mit der Schuldzuweisung an Deutschland unberechtigt war. Aufrichtige Gegner gaben die gegen Deutschland erhobenen Geschichtslügen offen zu.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland dagegen vollkommen besetzt, die rechtmäßige Reichsregierung wurde am 23. Mai 1945 ihres Amtes enthoben, und die Sieger übten die totale Herrschaft aus. Eine gegen grundlegende Rechtsgrundsätze verstoßende Rachejustiz schrieb mit gefälschten ›Schlüsseldokumenten‹ die Geschichte um, und die Sieger konnten über die von ihnen lizenzierten Medien ihre Kriegspropaganda fortführen. Vorwiegend aus der Emigration zurückgekehrte Historiker vertraten das Geschichtsbild der Alliierten, das der Umerziehung der Deutschen dienen sollte und deren politische Erpressung ermöglichte. Die historische Wahrheit blieb dabei vielfach auf der Strecke. Die deutsche Vergangenheit liest sich wie ein ›Verbrecheralbum‹.

Aus den beschlagnahmten deutschen Archiven wurde alles das Reich belastende Dokumentenmaterial ausgewertet und – um viele Fälschungen und Übertreibungen vermehrt – gegen Deutschland eingesetzt, während die Sieger ihre Kriegsakten – die brisanten in London, Washington, Paris und Moskau sogar noch bis heute – unter Verschluß hielten. In den ersten Nachkriegsjahren gab es gar keine unabhängige deutsche amtliche Einrichtung, die gegen die unberechtigten Vorwürfe wirksam hätte protestieren können. Die Regierungen und Regierungsparteien in Bonn wie in Pankow wagten in ihrer Abhängigkeit von den Besatzern nicht, gegen solche Verfälschungen der deutschen Vergangenheit vorzugehen. Jeder private oder in Gruppen versuchte geistige Widerstand gegen diese Verzerrungen der deutschen Geschichte wurde von den Alliierten und ihren Helfershelfern brutal unterbunden. Bestimmte Geschichtsthemen wurden tabuisiert, und ihre Behandlung wird seit einigen Jahren durch Sonderstrafgesetze kriminalisiert.

Das Ergebnis ist ein weithin nicht der Wirklichkeit entsprechendes Geschichtsbild bei den Nachkriegsdeutschen. Eine Revision und Historisierung ist dringend geboten, um nicht eine derart falsche Sicht der Vergangenheit für die Zukunft wirksam werden zu lassen.

Das vorliegende Werk faßt in zwei Bänden Hunderte von Richtigstellungen einzelner historischer Vorgänge der letzten 150 Jahre zusammen. Es zeigt mit jeweils genauen Belegen, wie es wirklich war. Es legt dar, wie und von wem die geschichtliche Wahrheit systematisch bis in die Gegenwart verfälscht und manipuliert wurde, wie die Geschichtsschreibung immer noch zu Lasten Deutschlands bewußt politisch mißbraucht wird und was die Motive für die folgenschweren Verzerrungen sind. Es baut auf den im Grabert-Verlag seit 1995 erschienenen 15 Heften ›Richtigstellungen zur Zeitgeschichte‹ auf. Der erste Band umfaßt in chronologischer Reihenfolge und nach Themen geordnet das Geschehen von der Kaiserzeit am Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des Zweiten Weltkrieges. Der zweite Band behandelt die letzten Kriegsjahre und die Nachkriegszeit bis zur Gegenwart. Für die einzelnen Ereignisse werden jeweils Beispiele heutiger, dem tatsächlichen Geschehen nicht entsprechender Aussagen geboten, die dann durch überzeugende Beweise richtiggestellt werden. Das gilt für manipulierte sogenannte ›Schlüsseldokumente‹ zur Kriegsschuldfrage wie für falsche Behauptungen in Medien, für tendenziöse Darstellungen im Fernsehen wie für einseitige Geschichtsschreibung, für verschwiegene und verdrängte, jedoch für die Beurteilung wichtige historische Tatsachen wie für Neubeurteilungen, die durch die Öffnung von Archiven erforderlich wurden.

Diese gesammelten »Richtigstellungen zur Zeitgeschichte« entlarven in prägnanter, übersichtlicher Form die vielen immer wieder verbreiteten Geschichtslügen über das 20. Jahrhundert und rücken das bisherige einseitige Geschichtsbild zurecht. Sie schaffen die Voraussetzungen für eine unvoreingenommene Beurteilung der deutschen Vergangenheit und legen damit die Grundlagen für eine moderne, wirklichkeitsnahe Weltsicht.

 

880 Seiten, 616 Abb., Leinen


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