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Welches Buch könnte besser in unsere Zeit passen als dieses?

»Man kann diesen Roman kaum aus der Hand legen … Kein Autor hält der offenen Gesellschaft ihre Albträume so schonungslos vor wie er.«
Sandra Kegel, F.A.Z.

»Je suis Houellebecq.«
Doris Akrap, taz

»Es ist eines von Michel Houellebecqs besten Büchern … eine literarische Möglichkeit der Welt. Dafür ist Literatur erfunden worden.«
Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Ich halte ›Unterwerfung‹ für eine der gelungensten, weil fantasievollsten, witzigsten, um nicht zu sagen aberwitzigsten Arbeiten, die der Autor je geschaffen hat … ein grandioses Buch.«
Tilman Krause, DIE WELT

»Houellebecq beschreibt … die Trostlosigkeit der französischen (und europäischen) Gegenwart, in der jeder willenlos dem Drang ausgeliefert ist, sich in der von Geld und Gier getriebenen Marktgesellschaft einen beneidenswerten Platz zu erkämpfen.«
Romain Leick, Der Spiegel

»Mehr als jeder andere europäische Schriftsteller der Gegenwart hat Houellebecq die Sensibilität und den Mut, schwelende Konflikte zu erkennen und erzählerisch fortzuspinnen.«
Jan Küveler, Welt am Sonntag

»Wem es gelingt, mich zu vereinnahmen, ist noch nicht geboren.«
Michel Houellebecq

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Bild von Houellebecq, Michel Michel Houellebecq wurde 1958 geboren. Er gehört zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart, seine Bücher werden in über vierzig Ländern veröffentlicht.

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“Der neue Roman von Michel Houellebecq ist schrecklich. Er entwirft das Bild eines islamistischen Gottesstaates in Frankreich in der nahen Zukunft. Nicht dass der Roman nicht lesenswert wäre. Im Gegenteil: man kann ihn kaum aus der Hand legen. Man redet sich ein, dass die Kunst alles darf, doch die Unruhe, die den Leser erfasst, verlässt ihn nicht. Es ist ein Roman, der einen abstößt und zugleich fasziniert […] der stupende Diagnostiker Houellebecq zielt so furcht- wie gnadenlos ins Herz westlicher Angst. Kein Autor hält der offenen Gesellschaft ihre Albträume so schonungslos vor wie er."
Sandra Kegel, F.A.Z.

„Eine der gelungensten, weil fantasievollsten, witzigsten, um nicht zu sagen aberwitzigsten Arbeiten, die der Autor je geschaffen hat [‚Unterwerfung‘] bezeichnet einen Durchbruch im Schaffen Hoouellebecqs [...] Zugegeben, diese Utopie trägt regressive, um nicht zu sagen pubertäre Züge. Auch darin bleibt Houellebecq sich treu. Seine Bücher sind immer auch krude Männerfantasien. Doch wie er sie hier amalgamiert mit Scherz, Satire, Ironie im Hinblick auf Frankreichs Zustände, um alldem die tiefere Bedeutung einer Erlösungsfantasie zu geben, das macht 'Unterwerfung' zu einem grandiosen Buch.“
Tilman Krause, LITERARISCHE WELT

"Es kann gar nicht laut genug gesagt werden: 'Unterwerfung' ist kein rassistischer Roman, nicht frauenfeindlich und auch nicht islamophob. Es wimmelt darin nur von dergleichen Ansichten, aber davon, dass Houellebecq sie sich zu eigen machen würden, kann keine Rede sein [...] Mehr als jeder andere europäische Schriftsteller der Gegenwart hat Houellebecq die Sensibilität und den Mut schwelende Konflikte zu erkennen und erzählerisch fortzuspinnen [...] in seiner hingebungsvoll verwüsteten Prosa."
Jan Küveler, WELT AM SONNTAG

„Eine literarische Bombe […] der Meister der subversiven Provokation […] meldet sich als radikaler Zeitdiagnostiker und schwärzester Kulturpessimist mit einer politischen Fiktion [...] Dem Gesellschaftskritiker Houellebecq [...] geht es in Wahrheit gar nicht darum, mit einer Schreckensfantasie zu schockieren oder Hassgefühle anzufachen. Er beschreibt im Gegenlicht der islamischen Utopie die Trostlosigkeit der französischen (und europäischen) Gegenwart, in der jeder willenlos dem Drang ausgeliefert ist, sich in der von Geld und Gier getriebenen Marktgesellschaft einen beneidenswerten Platz zu erkämpfen.“
Romain Leick, SPIEGEL

„Wer Houellebecq einen Skandalautor nennt, der nur vorsätzlich provoziere, der sollte de Sade, Rimbaud, Baudelaire, Balzac aus seiner Bibliothek entfernen oder mal lesen [...] Houellebecq ist der Charlie Hebdo der europäischen Literatur. Je suis Houellebecq.“
Doris Akrap, taz

„‚Unterwerfung‘ ist ein Buch der Angst und der Einsamkeit. Es handelt von der Liebe zur Literatur, der Liebe zu denen, die die Literatur erschaffen haben, von herrlichem Sex, traurigem Sex, Polygamie, vom Glück des guten Essens, dem phantastischen Glück guten Weins, von Schüssen in Paris, Bürgerkrieg, Desinteresse an Politik, und es endet mit einer friedlichen Vision […] Es ist eines von Michel Houellebecqs besten Büchern [...] ein halb ironisches, halb ernstes Spiel mit den Möglichkeiten der Welt. Von geistiger Brandstiftung, Schüren von Ängsten ist da beim besten Willen nichts zu finden […] Die islamische Republik ist eine Houellebecqsche Traum-Vision, eine literarische Möglichkeit der Welt. Dafür ist Literatur erfunden worden.“
Volker Weidermann, F.A.S.

„Der Roman ist nicht unentschieden (wie die SZ meint). Er ist vielmehr 'Gegen alle', wie eine neue Übersetzung von Huysmans 'A rebours' heißt. Und er ist dabei noch populärer und geschickter geworden. Er spricht das an, worüber aktuell alle reden, er trifft den Nerv der Zeit, der durch das Attentat offen liegt, die Angst vor dem Islam. Aber er bedient nicht die Ängste. Im Gegenteil. Er spießt sie auf.“
Ruthard Stäblein, taz

„Wer mich vereinnahmen will, ist noch nicht geboren.“
Michel Houellebecq im Interview mit Canal Plus

„Ein wichtiges Gedankenexperiment [...] Dieses Buch liefert Pegida-Idioten nicht die geringste Munition […] Houellebecq fällt auf diesen Islamisierung-des-Abendlandes-Quatsch nicht herein […] Wodurch er mir zuwider ist, sind seine Sex-Szenen. Ansonsten liefert er ein Gedankenspiel, das muss möglich sein."
Elke Heidenreich, MÜNCHNER ABENDZEITUNG

„Zum Alltag des Literaturbetriebs gehören Skandale, die ihren eigenen Erregungsroutinen folgen. Das vorschnelle Urteil über Michel Houellebecqs neuen Roman, die Abqualifizierung als antiislamistisches Thesenstück war dafür ein gutes Beispiel. Nun, da man ihn auch liest, zeigt sich, dass es sich doch komplizierter verhält.“
Richard Kämmerlings, DIE WELT

"[Der Roman erscheint vielen als]  eine Vorwegnahme des terroristischen Überfalls und [...] ein Lockruf des Schreckens [...] Dagegen ist der Autor so machtlos wie gegen alle anderen Konsequenzen, die seine  Leser aus seinen Büchern ziehen. Und er darf aus dieser Machtlosigkeit nicht die Konsequenz ziehen, den Roman seinen Folgen zu opfern.“
Thomas Steinfeldt, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Selten hat sich eine literarische Versuchsordnung so nahe an die Wirklichkeit gewagt. Man sollte ihr das nicht zum Vorwurf machen. Wirklich auf den Schlips getreten fühlen dürften sich allenfalls die Huysmans-Forscher.“
Stefan Kister, STUTTGARTER ZEITUNG

"Das Buch, über das im Januar ganz Frankreich spricht und bald auch ganz Deutschland"
ZDF HEUTE JOURNAL

"Nichts für intellektuelle Feiglinge. [...] Da ist etwas im Busch, und dieses Gefühl der Auflösung, nicht nur der Individuen, sondern auch der Gesellschaft und der Politik, ein Grundmotiv Houellebecqs, verdichtet sich im Lauf der Erzählung derart, dass der Leser das Buch nicht aus der Hand legen mag. Auch wenn er sich weder mit der Hauptperson noch mit Houellebecq identifiziert."
Gero von Randow, ZEIT ONLINE

„ Ein phänomenales, genaues Porträt  der französischen Gesellschaft, vor allem ihrer Medien und der politischen Klasse, deren Personal unfreiwillig und ungefragt in Nebenrollen auftritt, wobei der Autor vor herrlichen Überzeichnungen nicht zurückschreckt. Rücksichtslos beschreibt er in eher platten Sätzen die französischen Realitäten, Tabus, Albträume und Obsessionen. Es ist ein heilsames Buch – eine Komödie, von der vielleicht sogar eine Katharsis ausgehen kann.“
Jürg Altwegg, F.A.Z.

"Der Roman ist am Ende nur ein ziemlich ernst gemeinter Spaß. Es wäre Unsinn, seinem Autor vorzuwerfen, den europäischen Rechtspopulismus, mit dessen Ängsten er sarkastisch spielt, noch zu schüren. Houellebecq - noch immer einer der begnadetsten Beobachter unserer Lebenslügen und Widersprüche - lässt sich nicht in die Karten gucken. Er schreibe [...] darüber, was die Leute so reden. Er sei eben das Produkt seiner Epoche."
Iris Radisch, DIE ZEIT

„Ob das böse schillernde Buch Horrorszenario, Erlösungs-Fata-Morgana oder ätzende Gegenwartssatire ist, liegt im Auge des Betrachters. Und der sollte schon schwindelfrei auf dieses intellektuelle Gratwanderung gehen.“
Hartmut Wilmes, KÖLNISCHE RUNDSCHAU

„Houellebecq spitzt die Scheinheiligkeit der französischen Gesellschaft satirisch zu […] die Aufregung, um das Buch könnte vor allem eines belegen: wie recht sein Autor in vielem hat.“
Frank Olbert, KÖLNER STADT-ANZEIGER

Aus dem Französischen von Norma Cassau, Bernd Wilczek
ca. 272 Seiten, Hardcover
H21,0 x B13,5 cm                                                                                              
Mit Lesebändchen                                       


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