Kaltenbrunner, Gerd-Klaus: Abendland. Geheiligte Kultur, geliebte Heimat
Das eigentliche Vermächtnis unserer Kultur...
Das eigentliche Vermächtnis unserer Kultur...
Vierunddreißig bislang nicht als Buch editierte Texte Gerd-Klaus Kaltenbrunners (1939–2011) und neun Reprints belegen die unvergängliche Bedeutung unseres Kulturraumes und widerlegen linksliberale Schmähungen unseres Erbes. Während die frühen Schriften des Autors ihn als maßgeblichen Konservativen im deutschen Sprachgebiet ausweisen, zeigt sein Spätwerk das Christentum als eigentliches Vermächtnis unserer Heimat auf.
An dem vorliegenden Band kommt niemand vorbei, der sich mit abendländischer Identität beschäftigt.
Das eigentliche Vermächtnis unserer Kultur ist die Heiligung unseres
Lebensraumes. Niemand hat um die Bedeutung und die Hinterlassenschaft
unserer Heimat mehr gerungen, als Gerd-Klaus Kaltenbrunner (1939–2011).
Er verbrachte sein Leben mit Lesen und Schreiben, war ein Kundschafter
im Corpus klassischer Texte, ein Hüter der Erinnerung, ein Wächter der
Tradition und eben dies: Ein Sucher nach dem zeitlos Gültigen. Prof. Dr.
Claus Leggewie bezeichnete ihn als »absoluten Superstar des neuen
deutschen Konservatismus.« Ganze Bibliotheken waren Kaltenbrunner so
vertraut, als hätten die Dichter und Denker von ehedem mit ihm
persönlich Zwiesprache gehalten. Er barg die geistigen Schätze des
Imperium Romanum und des Sacrum Imperium: Wie sehr könnten junge
Menschen von diesem Gelehrten profitieren, wenn sie Gerd-Klaus
Kaltenbrunner als Reiseführer für die wirklich essenziellen
Lesenswürdigkeiten konsultierten.
»Was einmal war, währt auf immer.
Es ist unvergänglich, auch wenn keiner darum zu wissen scheint.« Das
vorliegende Buch stellt den Schlußakkord von Kaltenbrunners Schaffen
dar: Seine Nachforschungen führten ihn über verschiedene Epochen hinaus
ins Transzendente. Die Wertschätzung der Heimat widerspricht bei ihm
keineswegs dem christlichen Glauben, denn Ursprung und Sendung verspannt
er in eine schicksalsträchtige Einheit: »Dieses Inbild
›okzidentalischen‹ Wesens begleitet mich Zeit meines zum Denken
erwachten Lebens: die Vision eines Hauses mit vielen Wohnungen, eines
Domes mit vielen Kapellen, eines Lebensraumes oder einer ›oikia‹ mit
vielen Gebieten, Nischen und Höhenstufen. Es ist dies ein anderes Europa
als der halb euphorisch begrüßte, halb fatalistisch hingenommene
Binnenmarkt gleichen Namens.«
Das Desiderat, Kaltenbrunners Aufsätze
genuin abendländischer Prägung in einem Band zu präsentieren, wird mit
dem vorliegenden Band vierzehn Jahre nach dem Tod des Essayisten
eingelöst. Die meisten der hier versammelten Abhandlungen waren bislang
nicht in Buchform ediert. Neben fünfunddreißig Portraits, angefangen bei
Vergil und Benedikt von Nursia über Hedwig von Schlesien und Anselm von
Canterbury bis Carl Ludwig von Haller und Josef Gabriel Rheinberger
sind außerdem einige Aufsätze abgedruckt, die sich mit metapolitischen
Themen auseinandersetzen: Welche Kriterien erheben ein
schriftstellerisches Werk zur Pflichtlektüre, was zeichnet sakrale Kunst
aus und inwiefern gehören jene Gebiete, in welchen neben Germanen auch
Romanen, Kelten und Slawen siedelten, zu den Gefilden der
Heilsgeschichte? Die vorliegende Monographie erschließt dem
interessierten Leser das, was Universitäten ausblenden und
literaturgeschichtliche Elaborate unterschlagen, nämlich die
Wertschätzung unserer Ahnen ohne die Verächtlichmachung durch
modernistische Ideologien. Sie läßt uns dankbar darauf besinnen, wie
Brauchtum und Sitte, Schrifttum und Sprache, Musik ebenso wie
Lebensvollzug gnadenhaft durchwirkt sind.
Gerd-Klaus Kaltenbrunner
ist der Plutarch unserer Tage. Er hat unzählige Geistesgrößen dem
Vergessen entrissen, indem er Einblicke in ihr Leben und Werk schenkte.
Der vorliegende Band belegt die unvergängliche Bedeutung unseres
Kulturkreises und widerlegt linksliberale Schmähungen unseres Erbes. An
Kaltenbrunner kommt niemand vorbei, der sich mit Berufung und Identität
des Abendlandes beschäftigt.
Stimmen zum Buch:
»Wem das entchristlichte Europa-Palaver
zeitgeistiger Politakteure zuwider ist, der findet in diesem Sammelband
von Essays des wortgewaltigen Schriftstellers Gerd-Klaus Kaltenbrunner
emsig Erforschtes und gläubig Durchdachtes zum Verständnis wahrer
abendländischer Geistigkeit. Tief beeindruckend ist der weite und breite
Horizont des vielseitig hochgebildeten katholischen Autors.«
Erzbischof em. Wolfgang Haas (Liechtenstein)
»Durch
die Jahrhunderte hindurch leuchtet das Erbe des Abendlands bis in
unsere Zeiten des Niedergangs. In diesen ebenso prägnant wie elegant
verfaßten Schriften aus dem Nachlaß entfaltet Kaltenbrunner am Beispiel
exemplarischer Lebensläufe und ausgewählter Aufsätze die ganze geistige
Größe christlicher Kultur – ein Vermächtnis von zeitloser Tiefe und
hoher Bildung.«
Prof. Dr. David Engels (Brüssel)
504 Seiten, Festeinband
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